2007-09-30

B-Post: Grüner Gruss aus Bern

Von dasSchaf @ 08:11 [ Beobachtungen ]
B-Post: Bern
  • 2002: Berner SVP-Kassier veruntreut Fr. 110000.- Parteigeld (12 Monate Gefängnis)
  • 2003: Seeländer Notar und SVP-Gemeindepolitiker veruntreut 3,3 Millionen Franken (viereinhalb Jahre Zuchthaus)
  • 2004: Berner Vizepräsident der Jungen SVP wird verzweigt wegen Veruntreuung
  • 2005: Generalsekretär der Jungen SVP wird wegen Urkundenfälschung und Betrug zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt.
  • 2005: Argauer Ex-SVP-Grossrat wird verurteilt wegen Betrug, Veruntreuung und Erpressung (18 Monate Gefängnis)
  • 2006: Tessiner SVP-Grossrat muss wegen Mordversuch und Veruntreuung elf Jahre ins Zuchthaus
  • 2006: Präsident der Basler JSVP vergreift sich an der Parteikasse.

2007-09-23

Jedes schwarze Schaf ist auch ein weisses Schaf und umgekehrt

Von dasSchaf @ 22:17 [ Beobachtungen ]
Schwarzes Schaf - weisses Schaf auf der Fensterscheibe eines SBB-Wagens

Auf einer Zugfahrt entdeckt meine Tochter, dass jemand mit einem Filzstift ein schwarzes Schaf aufs Fenster gekritzelt hat. Und sie bemerkt auch die Spiegelung als weisses Schaf. In jedem schwarzen Schaf steckt ein weisses Schaf und umgekehrt.

2007-09-22

Ich bin ein schwarzes Schaf II

Von dasSchaf @ 12:30 [ Beobachtungen ]

2007-09-20

Schwarze Schafe: Nachtrag

Von dasSchaf @ 06:48 [ Beobachtungen ]
Schwarzes Schaf - weisse Schafe

2007-09-19

Das ist kein Werbespot

Von dasSchaf @ 20:48 [ Beobachtungen ]
iphone in action Ein guter Bekannter hat mir dieses Bild geschickt. Er selber hat es von einer guten Bekannten erhalten, die sich derzeit in N.Y. befindet. Sie hat sich ein iphone ergattert und flugs die Website meines Bekannten aufgerufen. Dabei hat sie sich fotografiert und das Bild meinem Bekannten zugeschickt. Er hat es an mich weitergeleitet mit dem Vorschlag, dies wäre doch etwas für meinen Blog.

Zuerst habe ich das Ansinnen entrüstet zurückgewiesen. Ich platziere doch keine Werbespots in meinem Blog. Und dabei bleibt es.

Und doch erscheint das Bild nun hier. Das ist kein Widerspruch. Mein Bekannter und ich haben nämlich vor kurzem einmal die Frage diskutiert, wie es Apple eigentlich fertig bringt, immer wieder diese Produkte zu produzieren, die jene Eigenschaften haben, die wir so sehr schätzen, aber so selten bekommen: Originalität, Einfachheit, Eleganz, Nutzbarkeit, Zuverlässigkeit etc. Da steckt mehr dahinter als cleveres Marketing. Wie muss eine Firma funktionieren, dass ihr dies über Jahre hinweg gelingt? Wie wird in einer solchen Firma geredet miteinander, wie gehen die Mitarbeitenden mit Widersprüchen, Konflikten, Rückschlägen und Erfolgen, schwierigen Kollegen und knappen Budgets um? Wie steht es da um die Betriebskultur?

Wenn die Organisation so funktioniert, wie wir beide meinen, dass sie funktionieren müsste, damit sie so erfolgreich ist, wie sie erscheint, wäre es zweifellos ein Ort, wo sich mit Vergnügen arbeiten liesse.Anschlussfrage: Wie können wir die Orte, wo wir selber tätig sind, so einrichten, dass eine Zusammenarbeit möglich wird, aus der Produkte entstehen, die alle diese Eigenschaften haben, die wir so toll finden? Das muss ja nicht ein iphone sein, sondern es kann ein Tisch, ein Mittagessen, ein Kinderkleid, ein paar Schuhe oder eine Steuererklärung sein.

2007-09-18

Mit dem Grossvater in die Pilze

Von dasSchaf @ 23:22 [ Beobachtungen ]
Es mutet mich eigenartig an, dass sich der Staat bemüssigt fühlt, die Leute zu animieren, gesünder zu leben. Das hält mich aber nicht davon ab, ein solches Angebot zu nutzen, wenn es mir passt.

Letzten Samstag stand eine Pilzexkursion mit dem Pilzkontrolleur auf dem Programm. "Zum Pilze sammeln bin ich über meinen Grossvater gekommen. Er nahm mich mit in den Wald, zeigte, beschrieb, erklärte und weckte in mir die Neugier und die Begeisterung für das Reich der Pilze", begrüsste Peter - unter Pilzlern ist man per Du - das Dutzend Teilnehmer. "Mein Grossvater ist vergangene Nacht gestorben. Ich führe die Exkursion trotzdem durch und hoffe, dass ich in euch die Freude am Pilzsuchen wecken kann. Das wäre im Sinn meines Grossvaters."

2007-09-10

Schafe, Wölfe, Giraffen

Von dasSchaf @ 21:24 [ Beobachtungen ]
Marshall Rosenberg mit Giraffenohren und Übersetzerin mit Giraffenmütze Letzte Woche habe ich mich lange mit Schafen, Wölfen und Giraffen beschäftigt. Als Schaf wurde ich erzogen, Wölfen aus dem Weg zu gehen. Besonders gewarnt wurde ich vor Wölfen im Schafspelz. Bis man ihr wahres Gesicht entdecke, sei es auch schon zu spät. Ausser ein aufmerksamer Hirte oder Hund passe auf und stelle sich den Wölfen in den Weg.

Als ausgewachsenes Schaf will ich mich aber auch ab und zu ohne Bodyguard durch die Welt bewegen. Das ist auch ohne grösseres Risiko möglich, wie ich nun erlebt habe. Denn: Wölfe lassen mit sich reden!

Wie das geht?

Indem sich das Schaf in eine Giraffe verwandelt und sich mit dem Wolf in der Giraffensprache unterhält. Wölfe verstehen das, denn sie sind eigentlich auch Giraffen. Jedoch haben sie einen Sprachfehler. Deshalb tun sie sich etwas schwer damit, sich vernünftig auszudrücken. Sie keifen, knurren, bellen und jaulen, aber sie meinen es gar nicht so.

Giraffen lassen sich davon denn auch nicht ins Bockshorn jagen. Sie regen sich nicht über das auf, was der Wolf sagt. Sondern sie hören, was er meint.

Das kommt Ihnen nun möglicherweise etwas närrisch vor. Gut so! Geniessen Sie es! Alles andere wäre wölfisch und würde Ihnen sämtliche Möglichkeiten für abenteuerliche Erlebnisse mit Wölfen verbauen.

Gewaltfreie Kommunikation