2008-01-29

Wie schmeckt Informatik?

Von dasSchaf @ 12:44 [ Beobachtungen ]
Bildschirmfoto der "Netzwoche"-Umfrage


Gelingt es der Informatica 08, Jugendlichen die Informatik wieder schmackhaft zu machen? fragt die Netzwoche. Wir möchten gar nicht wissen, wie Informatik schmeckt, wären schon zufrieden, wenn es der Netzwoche gelänge, ihre Redaktorinnen und Redaktoren zu mehr Sorgfalt (Infromatica, Komentar) zu verpflichten.

Netzwoche-Barometer

Duden

Jahr der Informatik


2008-01-24

Sie verstehen sich auf gute Umgangsformen!

Von dasSchaf @ 10:09 [ Beobachtungen ]
"Es macht Ihnen offensichtlich Spaß, sich in der Öffentlichkeit zu bewegen. Sie sind ein guter Gastgeber und ein gern gesehener Gast. Sie können sich benehmen und verstehen es, sich dem Anlass entsprechend angemessen zu verhalten. Den letzten Schliff erhalten Sie, wenn Sie sich bei jeder kleinsten Unsicherheit selbst korrigieren oder bei offenen Fragen einen Stilkunde-Berater konsultieren."

Ich habe 14 von 22 Punkten im Knigge-Test erreicht. Na ja.

2008-01-22

Jahr der Informatik

Von dasSchaf @ 23:37 [ Beobachtungen ]
Plakat der Uni Braunschweig für einen Anlass der Informatik im Jahr 2006

Verbände und Organisationen der Branche haben 2008 zum "Jahr der Informatik" erklärt (NZZ). Sie wollen damit die Bedeutung der Informatik für Gesellschaft und Wirtschaft ins Bewusstsein rufen, denn die Branche braucht Personal. Als ob wir uns der Bedeutung der Informatik nicht bewusst wären. Es tut ja fast schon weh.

Dampf ablassen: Die Informatik produziert im Überfluss, was niemand brauchen kann. Die User sind das Problem. Wer sich wehrt, wird schikaniert. Pfründe werden mit Günstlingswirtschaft gesichert. Paranoia regiert, überall Eindringlinge. Mauern werden um Mauern gebaut. Graue Büros, graue Maschinen, schlechte Luft. Ostblock. Was die User wirklich brauchen, beschaffen sie auf dem Schwarzmarkt. Oder sie fliehen in den freien Westen. Wer bleibt schon freiwillig Mitglied eines solchen Systems!

Kein Wunder, dass der Branche Leute fehlen.

Durchatmen. Von Marshall Rosenberg haben wir gelernt: Ärger ist Ausdruck unerfüllter Bedürfnisse, Verstocktheit eine Hilfeschrei nach Zuneigung. Ausrufen und Anschuldigen bringt nichts. Die Informatiker brauchen unser Mitgefühl noch mehr als wir selber. Im Wildwuchs der Systeme blicken sie längst nicht mehr durch. Fehlermeldungen kapieren sie genau so wenig wie wir. Ihr Job besteht darin, defekte PC auszutauschen, neue Bildschirme zu installieren und Zugänge ins Internet zu blockieren.

Denn die wirklich kreativen Sachen laufen im Web. Code Art. Dort finden wir User, was wir brauchen können. Wir brauchen keine Informatiker, die wissen, was gut ist für uns. Wir brauchen Leute, die uns helfen, die Werkzeuge zu bauen, mit denen wir unsere Jobs einfach, schnell und elegant erledigen können. Dazu müsste man miteinander reden. Aufeinander hören. Von einander lernen. Manchmal etwas spinnen. Neugierig sein. Eine offene Haltung einnehmen, und so weiter.

Vielleicht, nur vielleicht, wäre Informatik wieder etwas attraktiver und lustiger. Gäbe es etwas weniger Viren und Spam und all das andere widerliche Zeugs.

2008-01-10

Wie wir reden III

Von dasSchaf @ 09:50 [ Beobachtungen ]
Mein Blog war ein paar Tage lang unleserlich. Dass ich ab und zu zur gefälligeren Darstellung der Bilder am Code bastle, scheint das System so zu irritieren, dass es aussteigt. Einzige Abhilfe ist dann, den jeweiligen Beitrag zu löschen und nochmals einzugeben. Ich werde von jetzt an auf dieses "tuning" verzichten.

Also dann.

Schild "Aussteigehaltestelle" beim Zoo Zürich

In den Zürcher Trams werden Endstationen mit "Endhaltestelle" angekündigt. Man stelle sich vor: "Endhaltestelle Sehnsucht". Zudem gibt es beim Zürcher Zoo eine "Aussteigehaltestelle". Ob es auch eine "Einsteigehaltestelle" gibt?Vielleicht könnten hier die geneigten Zürcher Leserinnen und Leser rasch nachschauen gehen? Bei mir dauert es eine Weile, bis ich wieder einmal den Zoo besuchen werde.

Der Wegweise "Bus nach Bahnhof" steht nicht in Zürich, sondern in Bern, interessanterweise ebenfalls in der Nähe eines Zoos, des Tierparks Dählhölzli.

Wegweise "Bus nach Bahnhof" in Bern

Wie wir reden II

Wie wir reden I