Was uns ev. entgeht
Diese Moschee mit Minaretten steht in Hamburg, in einem Wohnviertel an der Aussenalster. Man stösst auf den farbenprächtigen Bau auf einem Spaziergang dem Alsterufer entlang. Er steht an bester Lage, "Zur schönen Aussicht", inmitten von Villen von Hamburger Familien, die es wohl im Welthandel zu Vermögen und Ansehen gebracht haben. Finanziert wurde er von persischen Kaufleuten, bei der Planung wirkten
namhafte Hamburger Architekten mit. Was immer die nähren Umstände bei der Errichtung und der Geist, der heute im Zentrum umgeht - das Werk bereichert das Bild dieser Stadt.
Baugeschichte der Imam-Ali-Moschee
Die versteckten Moscheen in Hamburg (PDF)
Das Minarett-PlakatInteressante Kundenbeziehungen
Die Swisscom stellt Blueblog ein. Das Ende war abzusehen, seit bei
Alpha auch nach den Sommerferien Funkstille herrschte. Schade. Ich
habe hier meine ersten Schritte als Blogger machen können, Freude
daran bekommen und mich in dem überschaubaren Kreis all dieser
eigenartigen Bloggerinnen und Blogger wohl gefühlt.
Natürlich werde ich bei Blogspot oder Wordpress eine neue Weide
finden. Dennoch: der Rausschmiss tut weh; ich fühle mich etwas
heimatlos im grenzenlosen Web. Dort bin ich ein Schaf unter Millionen
in einer Steppe ohne Horizont, nicht wie hier eins unter einigen auf
einer stotzigen Schweizer Alp. Das Web hat eine eigentümlich bodenlose
Geografie. Was kann da werden?
Und was hat das mit der SBB-Agenda zu tun?
Sie kam dieser Tage per Post ins Haus. So schön diese Agenda ist, ich
brauch sie nicht mehr im Zeitalter des Smartphone. Früher hatte die
SBB ihre Kundschaft noch gefragt, ob man die Agenda möchte oder nicht.
Darauf verzichtet sie, wahrscheinlich ist es betriebswirtschaftlich zu
aufwändig. Ein Verlust: Ich kann nicht einmal mehr "Nein danke" sagen
und habe erst noch ein Abfallproblem.
So geben mir beide Unternehmen etwas zu verstehen: Wir sind nicht mehr
an Kommunikation interessiert.
(Von meinem Smartphone gesendet)