Dumpfheit ist lernbar
>> >> >> "... Die Rezession hält an, der Aufschwung bleibt aus. Was folgt n
>> un? Die grosse Entlassungswelle? Seit Jahresbeginn wurden über 12`
>> 000 Jobs vernichtet. Wie viele werden es noch?
>> >> Wir wünschen Ihnen beim Lesen viel Vergnügen."
Zitat aus dem heutigen Newsmail von Moneyhouse
Was uns ev. entgeht
Diese Moschee mit Minaretten steht in Hamburg, in einem Wohnviertel an der Aussenalster. Man stösst auf den farbenprächtigen Bau auf einem Spaziergang dem Alsterufer entlang. Er steht an bester Lage, "Zur schönen Aussicht", inmitten von Villen von Hamburger Familien, die es wohl im Welthandel zu Vermögen und Ansehen gebracht haben. Finanziert wurde er von persischen Kaufleuten, bei der Planung wirkten
namhafte Hamburger Architekten mit. Was immer die nähren Umstände bei der Errichtung und der Geist, der heute im Zentrum umgeht - das Werk bereichert das Bild dieser Stadt.
Baugeschichte der Imam-Ali-Moschee
Die versteckten Moscheen in Hamburg (PDF)
Das Minarett-PlakatInteressante Kundenbeziehungen
Die Swisscom stellt Blueblog ein. Das Ende war abzusehen, seit bei
Alpha auch nach den Sommerferien Funkstille herrschte. Schade. Ich
habe hier meine ersten Schritte als Blogger machen können, Freude
daran bekommen und mich in dem überschaubaren Kreis all dieser
eigenartigen Bloggerinnen und Blogger wohl gefühlt.
Natürlich werde ich bei Blogspot oder Wordpress eine neue Weide
finden. Dennoch: der Rausschmiss tut weh; ich fühle mich etwas
heimatlos im grenzenlosen Web. Dort bin ich ein Schaf unter Millionen
in einer Steppe ohne Horizont, nicht wie hier eins unter einigen auf
einer stotzigen Schweizer Alp. Das Web hat eine eigentümlich bodenlose
Geografie. Was kann da werden?
Und was hat das mit der SBB-Agenda zu tun?
Sie kam dieser Tage per Post ins Haus. So schön diese Agenda ist, ich
brauch sie nicht mehr im Zeitalter des Smartphone. Früher hatte die
SBB ihre Kundschaft noch gefragt, ob man die Agenda möchte oder nicht.
Darauf verzichtet sie, wahrscheinlich ist es betriebswirtschaftlich zu
aufwändig. Ein Verlust: Ich kann nicht einmal mehr "Nein danke" sagen
und habe erst noch ein Abfallproblem.
So geben mir beide Unternehmen etwas zu verstehen: Wir sind nicht mehr
an Kommunikation interessiert.
(Von meinem Smartphone gesendet)
B-Post aus dem Tierreich
Aus dem Leben der Nachtfalter: Warten darauf, dass jemand das Licht ausmacht.
Zusammenprall der Esskulturen?
Am Bahnhof wechseln die Plakate in den zwei nebeneinander plazierten
Leuchtkästen alle Augenblicke, verschwinden und tauchen nach einigen
Sekunden wieder auf. Der Zufall will's (will's der Zufall?), dass das
Edeljoghurt immer wieder neben den brutal verschmitzten Kebab-Metzgern
in Erscheinung treten muss. Hier unser hochkarätiges Naturerzeugnis in
seiner verführerischsten Form - dort der fett triefende Fleischhaufen:
friss oder stirb!
Ein mit viel scharf gewürzter Zusammenprall der Esskulturen? Reizvoll,
auch wenn man nicht den Eindruck hat, es bräuchte in der Stadt noch
mehr Kebab-Häuser.
Aber daraus wird eh nichts. Die Messer schwingenden verschmitzt
grinsenden Osmanen werben nicht für Döner Kebab. Sondern die
Plakatgesellschaft wirbt für die Plakatgesellschaft. Mit einer
sogenannten Teaserkampagne.
Und so was sollen wir lustig finden. Gammelfleisch aus der Werbeküche.
Autojournalistischer Totalschaden
Schnelle Autos rauben vielen Männern bekanntlich das bisschen
Verstand, ohne das auch ein Wagenlenker nicht auskommt. Und dann
gibt's Schrott - wie heute im Gratisblatt 20 min. "Porsche 911 GT3:
Feurige Geliebte statt brave Ehefrau"
B-Post aus der Hitzezone
Kleine Defekte sind bei der SBB inzwischen eher die Regel als die
Ausnahme. Aber der Ausfall der Klimaanlage am heissesten Tag des
Jahres hat auch eine angenehme Seite: Plötzlich gibt es in dem sonst
bis auf den letzten Sitz besetzten Wagen des Feierabend-Zugs viel,
viel Platz.
B-Post: Fernverkehr
Alles läuft wie geschmiert. Nur der Explorer hat was zu meckern.